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Lesung auf der Leipziger
Buchmesse 2013 am Stand des
R. G. Fischer Verlages
Meine Erfahrungen mit dem R. G. Fischer Verlag

Aus einem Buch spricht, wie aus nichts sonst, die Seele des Autors. Die Auswahl der Themen, die Gedankengänge bei Problemlösungen, die Wortwahl, das Satzgefüge, ja die ganze Atmosphäre, die in einem Buch schwingt, in allem legt er  seine Seele offen.

Ob man aus sich heraus schreibt, ein reales Erlebnis als Aufhänger auswählt, es ist nie Zufall. Immer benötigt man ein Höchstmaß an seelischer Energie, um eine Erzählung zu schreiben. Die bringt man nur auf, wenn der Stoff berührt; in der Tiefe bearbeitet ist.
Allein die Auswahl der Themen zeigt, welche Verletzungen, Sehnsüchte und Glücksvorstellungen den Autor bewegen.
Um es auf den Punkt zu bringen: Der Autor offenbart sich in seinem Werk. Er gibt sein Geheimstes, sein Innerstes, preis.

Als ich Bekannten und Freunden erzählte, dass ich ein Buch schreibe, lächelten sie. „Die Verlage werden sich sicher um dich reißen, die warten doch nur darauf, dass ein Nobody bei ihnen ein Buch verlegen will. Schaffe dir mal ein dickes Fell an, damit du all die Demütigungen gut wegstecken kannst.“ Das stimmte mich nicht gerade hoffnungsvoll. Sie hatten ja recht, schließlich bin ich nicht Daniela Katzenberger oder Lothar Matthäus. In dieser Phase kam mir ein glücklicher Zufall zu Hilfe.

Eine gute, alte Bekannte erzählte, dass ihre Freundin Betty beim R. G. Fischer Verlag arbeitet. Ich könnte doch mal ganz unverbindlich mein Manuskript in der Lektoratskonferenz des R. G. Fischer Verlages vorstellen und ein internes Lektoratsgutachten einholen.

Betty bekam das Manuskript, und ich, innerhalb von 14 Tagen, einen fünf Seiten langen Brief vom R. G. Fischer Verlag – und ein Angebot mit verschiedenen Modellen zur Auswahl, alles leicht verständlich und transparent. Warum man mein großartiges „Werk“ in das Programm des R. G. FischerVerlages aufnehmen wollte, war mir eigentlich völlig egal. Wichtig war: Man wollte, sagte „Ja“. Der Traum vom eigenen Buch war näher gerückt. Ich wollte mein eigenes Buch veröffentlichen und wollte mich damit nicht schämen müssen, und, das ist ganz entscheidend, es war mir den Preis wert.

Als Freizeitautor war mir von vornherein klar, dass ich nie bekannt werden würde, selbst wenn das Buch es wert sein würde, geschweige denn die Kosten wieder  hereinkommen würden.

Ich schloss einen Vertrag beim R. G. Fischer Verlag ab, der zu den größten Glücksfällen meines Lebens zählt. Das kompetente und herzliche Team des R. G. Fischer Verlages nahm sich meiner an und führte mich geduldig und liebevoll durch die Buchherstellung. Korrekturlesen, Diskussion der Verbesserungsvorschläge, Buchgestaltung, Cover, Einband, Buchrücken; es gibt so vieles zu bedenken.

Nach kurzer Zeit stellt man fest, dass das Fischerteam von Herzlichkeit und, wie ich finde, großer Fachkompetenz geprägt ist.
Spätestens nach der ersten miterlebten Buchmesse und interessanten Gesprächen mit den unterschiedlichsten R. G. Fischer-Autoren fühlt man sich als Mitglied einer großen, bunt gemischten Fischerfamilie, einer Familie von Freunden.

Wer das möchte und zusätzlich noch ein perfektes eigenes Buch, der ist beim R. G. Fischer Verlag richtig.